Im Laufe unseres Lebens werden uns viele Wunden zugefügt. In der Kindheit, als Jugendliche, nach der ersten großen Liebe und, und, und. Das sind oft nur Wörter, kleine Sätze und doch dringen diese ganz tief ein in unser Herz und da bleiben sie stecken.

Als Erwachsene stehen wir da natürlich drüber (haha), lachen über diese komischen Erlebnisse und doch wollen wir damit nur die Verletzung überdecken, die das hinterlassen hat.

Ich habe zum Beispiel über ein Erlebnis immer kopfschüttelnd gesprochen und mich an den Reaktionen der anderen gelabt. Sätze wie: „So ein Idiot“, oder „hat sie der noch alle!“, oder „das kann ich verstehen, dass dich das verletzt hat“, das war Balsam auf die Wunde, hat sie aber nicht geheilt.

Ich selbst habe sie immer wieder aufgerissen, indem ich demjenigen, der sie mir zugefügt hat, die Schuld an meinem „Trauma“ gab, als ich 17 Jahre alt war. Immer und immer wieder. Dem Trauma, ich muss superschlank sein, um geliebt werden zu können. Dieses Erlebnis zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben und meine Beziehungen. Mal mehr, mal weniger.

Bis ich endlich genug hatte und diesen Faden ein für alle Mal durchtrennt habe.

Es muss nicht immer der Körper sein, es kann alles Mögliche sein, was dir in deinem Leben widerfahren ist und wie ein Stachel in deinem Herzen (oder im Solarplexus) sitzt. Nicht nur Frauen, auch Männer sind nicht dagegen gefeit.

Beispiele: Du Streber, du Spargel, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, du wirst sicher auch bald keine Haare mehr haben, ein Mann ohne Bauch ist kein Mann usw.

Was sitzt bei dir ganz tief und du hast es gut versteckt? Welche Geschichten erzählst du dir (und anderen) immer wieder, um zu zeigen, dass du drüberstehst? Hol es hervor und schau es an. Kannst du einen roten Faden erkennen, der sich durch dein Leben zieht?

Die Frage ist: Hast du die blockierende Meinung eines anderen Menschen über dich als deine eigene unterbewusst übernommen?
Wenn ja, wie lange willst du das noch mit dir herumschleppen?

Fakt ist, so wie du selbst über dich denkst, so wirst du auch in der Außenwelt wahrgenommen.
Nein, stimmt nicht, du siehst und hörst nur genau das uralte Übernommene, obwohl auch andere Meinungen über dich da sind. Oder, du kannst beides nicht voneinander unterscheiden. Frage dich: Wer möchte ich sein? Bei welchem Gedanken dazu wird es warm in deiner Herzgegend?

Um wirklich „ganz“ zu werden, gehören Prozesse wie diese dazu. Mach dich auf die Suche, schau hin und schneide den Faden durch zu den Geschichten, die absolut nicht mehr zu dir gehören. Das kann niemand außer dir.

Gerne helfe ich dir dabei tief zu schauen, ich stelle dir die richtigen Fragen und helfe dir die alten Geschichten zu identifizieren und neu zu schreiben. Schreib mir einfach eine Mail.

Bis ganz bald. Ich glaube an dich und deinen Weg!
Deine Marita

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